Der Ethikunterricht bietet die einmalige Möglichkeit mit Schülerinnen und Schülern über Themen zu sprechen, die im sonstigen Schulalltag verloren gehen, aber von immenser Bedeutung für die Schüler selbst sind. In welchem anderen Fach kann man sonst noch über Entscheidungsfragen diskutieren, den Hintergrund von Verhaltensmustern erforschen oder einfach mal wild drauflos spekulieren?
Natürlich würde das alles noch besser funktionieren, wenn der Ethikunterricht nicht immer belächelt werden würde und seine volle Unterrichtskapazität im Schulalltag erhalten würde, aber dies soll hier gar nicht von Belang sein.
Viel mehr soll die Frage beleuchtet werden, ob Cyber-Mobbing Platz im Ethikunterricht finden kann.
Cyber-Mobbing, also das Beleidigen, Bloßstellen und/oder Diskriminieren im Internet, ist ein immer größeres soziales Problem. In den Medien wird zur Zeit viel darüber diskutiert, da immer mehr Fälle bekannt werden, in denen das Cyber-Mobbing zum Suizid von Schülerinnen und Schülern geführt hat. Auch das Verbreiten von den sogenannten "Prügelvideos" kann und muss zum Cyber-Mobbing gezählt werden. Die Machtdemonstration Einzelner führt zur Bloßstellung und psychischen Verletzung vieler, denn nicht nur das Opfer direkt wird durch die Aufnahme und Verbreitung solcher Videos verletzt. Hinter den Opfern stehen Familie und Freunde, die ebenfalls in einen psychischen Abgrund gestürzt werden.
Daher ist es in der heutigen Zeit unerlässlich, dass Cyber-Mobbing im Ethikunterricht thematisiert wird. Oder etwa doch nicht? Reichen denn die bisherigen Bemühungen nicht aus?
NEIN!
Dies kann die einzig richtige Antwort auf diese Fragen sein. Die bisherigen Bemühungen sind erst ein Anfang, der nicht alle Schülerinnen und Schüler erreicht. Es reicht nicht aus, einmal in der Schullaufbahn einen Thementag besucht zu haben, der nicht auf alle Bereiche aufmerksam machen kann und schnell wieder vergessen wird. Und es reicht auch nicht aus, wenn einige Prominente Einzelprojekte unterstützen, die nur einmal an einer Schule laufen. Die Prävention gegen Cyber-Mobbing ist ein umfangreiches Gebiet und erfordert von den Pädagogen Feingefühlt, da sich der Lehrende nie sicher sein kann, wie viele Opfer und wie viele Täter vor ihm sitzen.
Die Grenze von einem Spaß unter Freunden zu einer wirklichen Beleidigung des Freundes ist verschwommen, nahtlos. Niemand kann wissen, was einen Anderen verletzt.
Aufgrund der Komplexität dieses Themas ist es enorm wichtig, dass im Ethikunterricht darauf eingegangen wird, und zwar nicht nur 45 Minuten und dann kommt das nächste Thema. Vielmehr muss begleitend immer wieder darauf eingegangen werden. Dass die Umsetzung eines solchen Vorhabens schwierig, wenn nicht sogar an manchen Schulen zur Zeit unmöglich ist, ist mir durachaus bewusst. Daher ist es um so wichtiger, dass engagierte Lehrkräfte sich dafür einsetzen, dass Cyber-Mobbing im Schulalltag nicht nur eine Randnotiz im Hefter der Schülerinnen und Schüler ist, sondern dass sie immer wieder damit konfrontiert werden und Konsequenzen erfolgen, sollten bekannte Täter in der Schülerschaft sein. Denn es gibt nichts Schlimmeres als tatenlos daneben zu stehen und die Schülerinnen und Schüler sich selbst zu überlassen.
Also: Ja, Cyber-Mobbing ist ein Pflichtthema im Ethikunterricht, aber auch in allen anderen Fächern.
weblog zum fachdidaktischen seminar - tu dresden, institut für philosophie - ws 14/15
Samstag, 22. November 2014
Freitag, 21. November 2014
Angst vor dem Unbekannten - neue Welten und bewährte Ansichten
Wer kennt das nicht?
Lehrer, die von ihren Schülern nicht
mehr "ernst" genommen werden, weil sie den Bezug zu ihnen verloren
haben. Meistens hat dies mit technischen Innovationen und den einhergehenden
Begriffen zu tun. Diese Erneuerungen sind im Alltag der SuS stark verankert und
somit ein fester Bestandteil ihrer Umwelt. Wenn die Lehrkraft diese nicht kennt
und damit nicht umzugehen weiß, dann entfremdet sie sich von den Lernenden.
Durch die entstandene Kluft wird es schwer die Schüler zu erreichen und sie für
den Lerngegenstand zu motivieren. Da stellt sich doch die Frage, wie es die
Lehrenden schaffen können immer auf dem neusten Stand zu bleiben und ob dies
überhaupt nötig ist?
Es gibt viele Lehrer die ohne einen
PC im Kinderzimmer aufgewachsen sind und die auch später nicht viel Kontakt mit
solchen Medien hatten. Natürlich sind das ältere Generationen, doch diese
unterrichten die Kommenden. Demnach kann es passieren, dass zwei Welten
aufeinander treffen und dadurch der Zugang zu den Lernenden fehlt. Dennoch
verweigern sich manch ältere Lehrkräfte auf neue Medien und
Kommunikationsmöglichkeiten einzugehen. Dafür kann es verschiedene Gründe
geben. Zum einen haben sie sich über die Jahre einen bestimmten Lehrplan
erarbeitet, der viel Mühe gekostet und sich auch bewährt hat. Ein weiter Grund
ist, dass sie sich nicht bloß stellen wollen. Sie müssten Themen aufarbeiten,
die den SuS schon längst bekannt sind. Somit hätten die Schüler mehr Erfahrung
mit dem Thema als die Lehrperson. Demzufolge verringert sich der kompetente
Eindruck der Lehrkraft für die Lernenden. Dadurch könnte er an Autorität
verlieren und seine Stellung vor dem Schüler einbüßen. Dieser Gedanke reicht
bei manch älteren Kollegen schon aus, um solchen Themen lieber aus dem Weg zu
gehen. Wer jetzt denkt, dass ihn das nicht betrifft, weil er bzw. sie mit
modernen Medien arbeitet, in sozialen Netzwerken aktiv ist und
sich immer wieder mit neuen Trends und Kommunikationsmöglichkeiten beschäftigt,
liegt wohl eher falsch.
Irgendwann erwischt es jeden.
Der technische Fortschritt bleibt
nicht stehen (im Gegenteil), er hat eine rasante Geschwindigkeit angenommen.
Dementsprechend kann man nicht jede Neuentwicklung kennen. Immerhin gibt es
auch noch ein Privatleben, welches nicht vernachlässigt werden sollte. Wer weiß
mit welchen Technologien sich die SuS in 30 Jahren beschäftigen und inwieweit
man als Lehrkraft noch hinterher kommt bzw. kommen will. Sollte man für solche
Zwecke Lehrgänge und Projekte für Lehrende einführen oder solche Bereiche den
jungen Kollegen überlassen?
Auch wenn man sich nicht mit den
neusten Trends in Sachen Technik und Kommunikation auskennt, macht einen das
noch lange nicht zu einem/r schlechten Lehrer/in. Niemand ist verpflichtet jede
Neuentwicklung zu kennen. Selbst Informatiklehrer verlieren im höheren Alter
den Anschluss am technischen Fortschritt. Doch eines sollte man im Fachbereich
Philosophie nicht vergessen. Ethik bezieht sich auf die Reflexion von Handlungen.
Dies betrifft auch Handlungen im virtuellen Raum. Sei das Cybermobbing, die
Selbstdarstellung durch Profile oder unrechtmäßiges Verhalten im Netz. Die
Problemkreise bleiben dieselben und ebenso die Strukturen solche zu bearbeiten.
Sie beziehen sich nur auf eine andere Ebene, die den Lernenden aber ebenso
umfangreich betrifft. Wie schon erwähnt ist man als Lehrperson auch nicht
verpflichtet alles zu wissen und alles zu kennen. Sollte das den SuS auch
bewusst gemacht werden? Ist es besser manche Themen mit den Lernenden zusammen
zu erarbeiten? In wie weit kann eine Lehrkraft von seinen SuS lernen und diese
nebenbei beeinflussen ihr Handeln und ihre Sichtweisen zu beurteilen, ohne
ihnen Werte zu vermitteln?
Natürlich sollte man sich grob mit
der Materie auskennen, damit man sich nicht etwas „vom Pferd“ erzählen lässt. Doch
auf dem gleichen Stand wie die SuS zu sein, welche sich tagtäglich mit solchen
Dingen beschäftigen, ist nicht zwingend nötig. Guter Unterricht ist nicht an
den neusten Medien gebunden. Nicht umsonst hat sich die Tafel über Jahrhunderte
bewährt. Dennoch ist es in einer Welt, die sich schneller ändert als je zuvor wichtiger denn je geworden sich auf diese
Veränderungen einzulassen. Wie sonst kann man als Lehrkraft auf die Umwelt der
Lernenden eingehen und diese in den Unterricht mit einbeziehen.
In welchem
Umfang dies geschehen sollte will ich hier offen lassen und als Frage an die
Leser dieses Artikels weiter reichen. Gebt eure Erfahrungen und Auffassungen zu
dem Thema wieder, sodass ein reger Informations- und Meinungsaustausch stattfinden
kann. Ich bin gespannt auf eure Erlebnisse mit älteren Lehrern und eure
Ansichten wie man mit diesem Problem umgehen sollte (wenn es für euch eines
ist).
Donnerstag, 20. November 2014
Social Communities im philosophischen Unterricht?
Social Communities und Lehrer ist schon ein relativ heißes Eisen –
die Thematisierung von Social Communities aus Schülersicht und im
Ethikunterricht ist das in noch höherem Maße: Wie kann man eine
kritische Reflexion anleiten, ohne moralisierend zu sein?
Einerseits sind Social Communities ein brennend wichtiges und stets aktuelles Thema, andererseits ist es auch einem ebenso “raschen” Wandel unterworfen, wie die Landschaft der Social Communities selbst: Plattformen verschwinden (StudiVZ/ SchülerVZ) andere etablieren sich (google+). Selbst der “Community-Riese” Facebook ist von Wandel und einer deutlichen Fluktuaton nicht verschont. Mittlerweile haben in den USA instagram und twitter dem ehemaligen Marktführer facebook längst den Rang abgelaufen.
Die einzige Konstante sind die Problemkreise, die im Kontext Social Communities relevant sind:
Spannende Ressourcen zum Thema finden sich vor allem auf klicksafe.de:
Einerseits sind Social Communities ein brennend wichtiges und stets aktuelles Thema, andererseits ist es auch einem ebenso “raschen” Wandel unterworfen, wie die Landschaft der Social Communities selbst: Plattformen verschwinden (StudiVZ/ SchülerVZ) andere etablieren sich (google+). Selbst der “Community-Riese” Facebook ist von Wandel und einer deutlichen Fluktuaton nicht verschont. Mittlerweile haben in den USA instagram und twitter dem ehemaligen Marktführer facebook längst den Rang abgelaufen.
Die einzige Konstante sind die Problemkreise, die im Kontext Social Communities relevant sind:
- Urheberrecht
- Schutz der Privatssphäre (inkl. Sexting)
- Cybermobbing
- Datenschutz und Persönlichkeitsrechte
- Games
Spannende Ressourcen zum Thema finden sich vor allem auf klicksafe.de:
Sonntag, 16. November 2014
Zusammenfassung: Woche 4
Kleine Nachreichung eurer Arbeitsergebnisse aus den Workshops zu
Außerdem hier noch ein Lernpfad zum guten Leben, der sich allerdings weniger an Schüler, sondern vielmehr an echte Menschen richtet.
Außerdem hier noch ein Lernpfad zum guten Leben, der sich allerdings weniger an Schüler, sondern vielmehr an echte Menschen richtet.
Donnerstag, 13. November 2014
Ich bin Gamer und hasse die Candy Crush Saga!
Tolle Überschrift könnte man meinen, so schön polarisierend.
Aber was hat das mit gutem Ethikunterricht zu tun? Gaming ist Gewalt, Amoklauf,
soziale Inkompetenz und der stumpfsinnige Versuch Kunst auf das nächste „Level“
zu bringen. Es reicht offensichtlich nicht mehr ein paar Spritzer Farbe auf
eine leere Leinwand zu knallen, nein Kunst will jetzt auch den Computer, die
virtuelle Welt, erobern. Spiele wollen einen geistigen Mehrwert bringen, wollen
das Denken revolutionieren und überhaupt und sowieso geht’s jetzt erst so
richtig los.
Da könnte man sich jetzt natürlich in die erste Reihe stellen, ein lautes
„SIEHSTE!“ von sich geben und sich gleich das neuste Call of Duty vorbestellen,
das ja jetzt immerhin mit Kevin Spacey, die epische Handlung noch epischer macht
und die kolossalen Gefechten noch kolossaler, um den Konsumenten noch besser an den Bildschirm zu fesseln. Aha,
könnte man jetzt sagen, dass sind also diese Computerspiele… soso. Aber ist das
auch Kunst, ein intellektueller Mehrwert der sich lohnt an Schulen gebracht zu
werden? Nein, wohl eher nicht, auch wenn Spiele wie Call of Duty da schon
längst angekommen sind. Gaming ist Unterhaltung mehr denn je.
Spielentwicklungen verschlingen Millionen um den Spieler noch mehr, noch
besser, noch realistischer zu unterhalten. Während wir früher Rambo nur beim
ballern zuschauen konnten, können wir jetzt selber aktiv eingreifen und Teil
der Handlung werden. Ok, beim Thema Handlung ist Rambo vielleicht ein
schlechtes Beispiel, aber wenn man z.B. als Caesar mit einem gewaltigen Heer in
Echtzeit über die Lande zieht und dabei die historischen Schlachten nachspielen
kann, hat das schon seinen Reiz. Ja, auch das ist Gaming und es macht Spaß. Es
fesselt Millionen Spieler Weltweit, das Konzept geht auf und alle sind
glücklich. Und auch die sinnentleerte „Candy Crush Saga“ lockte 2013 mit ihrer
einfachen Struktur und dem simplen Verlangen nach „Mehr“, durchschnittlich 46 Millionen
Spieler hinter dem Ofen hervor.
Aber es gibt Sie tatsächlich, die echte Kunst. Spiele die es
geschafft haben sich von Äußerlichkeiten zu lösen und den Fokus nicht darauf
legen eine – wenn auch oftmals sehr gute – Story zu erzählen, sondern den
Spieler ins Zentrum setzen. Spiele wie „The Walking Dead“, bei dem zwar auch der
ein oder andere Zombie das Zeitliche segnet, aber eher die beklemmende Endzeitstimmung
und die folgenreichen Entscheidungen des Spielers im Fokus stehen. Ein Spiel, dass
wie kein anderes dazu anregt, an sich selbst und den getroffenen Entscheidungen
zu zweifeln, umso mehr, wenn am Ende eines Kapitels Statistiken eingeblendet
werden, die zeigen wie sich andere Spieler entschieden haben. Ein anderes Beispiel ist hier auch „Minecraft“,
das erst gar keine Geschichte besitzt, sondern dem Spieler freie Hand lässt,
was er tun und lassen möchte. In diesem sogenannten „Sandbox-Spiel“ kann der Spieler
Häuser bauen, Minen graben oder mit den richtigen Ressourcen ganze Schaltkreise
anlegen um Prozesse zu automatisieren. Noch „weniger“ bieten hier Spiele wie „Dear Esther“, „The Stanley Parable“ und „Gone Home“, die von Kritikern gern als
„Laufsimulatoren“ abgetan werden, da ja eigentlich nicht wirklich viel
passiert, außer dass man Landschaften bzw. Räume erkundet und nur vereinzelte
Nachrichten liest. Doch auch diese Spiele schaffen es in ihrem Kontext eine
Nachricht zu übermitteln die jeder anders liest. Während „Dear Esther“ und „Gone
Home“ eher eine empathische Ebene ansprechen, zeigt „The Stanley Parable“ sehr
deutlich wie der Spieler mit Autorität und Misserfolgen umgeht. Wer hingegen
einfach mal entspannen will, dem lege ich das minimalistische „Proteus“ ans
Herz.
Aber soll die Klasse jetzt den ganzen Tag zocken für eine handvoll
Emotionen oder eine „individuelle Erfahrung“? Wohl kaum. Dass es dennoch Spiele
gibt, die durchaus Potential für den Unterricht haben zeigt folgendes Beispiel,
dass ihr an dieser Stelle gern selbst ausprobieren könnt. Es ist kostenlos, es
muss nichts extra installiert werden (außer vielleicht der Flash-Player), es dauert
keine 5 Minuten und man kann nicht verlieren.
Viel Spaß
mit: EVERY DAY THE SAME DREAM
(Hinweis: mit Pfeiltasten bewegen, mit Leertaste Aktion auslösen!)
Bis demnächst im Seminar,
Mr. Zylinder
PS.: Wer es durchgespielt hat, kann in den Kommentaren gerne
mal sein Erlebnis kurz beschreiben, dabei aber bitte nicht zu viel verraten! Und falls der ein oder andere seine Passion und
Faszination für die Candy Crush Saga erläutern möchte, würde mich das natürlich
auch brennend interessieren.
Samstag, 8. November 2014
Lernpfade gestalten
Thema der 5. Seminarsitzung werden Lernpfade sein. Lernpfade sind digital aufbereitete Lernarrangements (bestehend aus Arbeitsaufträgen und bereitgestellten Medien), mit denen Schüler sich eigenständig ein Thema erschließen können.
Kriterien für gute Lernpfade werden wir im Seminar näher diskutieren und sehr schwer ist auch das Gestalten solcher Lernpfade nicht. Zumindest gibt es etliche Hilfestellungen zum Erstellen von Lernpfaden - könnte interessant für die Projektphase sein. ;)
Noch genauere Hinweise dazu finden sich hier:
Bitte für die Seminarsitzung am 13. November: Internetfähiges Gerät mitbringen!
Kriterien für gute Lernpfade werden wir im Seminar näher diskutieren und sehr schwer ist auch das Gestalten solcher Lernpfade nicht. Zumindest gibt es etliche Hilfestellungen zum Erstellen von Lernpfaden - könnte interessant für die Projektphase sein. ;)
Noch genauere Hinweise dazu finden sich hier:
- ZUM-Wiki-"Führerschein" (Tutorial)
- Tipp- und Materialsammlung zur Lernpfadgestaltung
- Hilfen zur Gestaltung verschiedener Aufgabentypen
- Anleitung zum Arbeiten im ZUM-Wiki
- Anleitung zur Lernpfadgestaltung
- Hilfen zur Textgestaltung
Bitte für die Seminarsitzung am 13. November: Internetfähiges Gerät mitbringen!
Samstag, 1. November 2014
Weblogs im philosophischen Unterricht - Ein Fazit
Blogs im Unterricht bieten umfassende Möglichkeiten zur Themen- und Selbstreflexion. Zur Es bietet sich an, Schüler kurze essayistische, argumentierende Texte verfassen zu lassen, deren Gedankengänge pointiert sowie intersubjektiv nachvollziehbar (also als Diskussionsanregung geeignet) sind. Mögliche Schreibanlässe sind Bilder, kurze Zitate, Fragen oder Thesen. Durch die Zugänglichkeit für andere (und die
Kommentierungsmöglichkeiten) geht ein Blog dabei deutlich über die
Möglichkeiten eines philosophischen Tagebuches, Denktagebuches oder anderer Schreibformen hinaus.
Da Beiträge und Kommentare asynchron verfasst werden, haben die Schüler eine längere Reflexionszeit als im klassischen Unterrichtsgespräch, was sich häufig in der Qualität der Beiträge und Kommentare widerspiegelt. Es können weitere Kurse oder Experten zu bestimmten Themen eingeladen werden, um sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Erweiterung der Diskussionsteilnehmer verursacht ein stärkeres Bewusstsein für die Öffentlichkeit beim schreibenden Schüler und erweitert die Möglichkeiten zum inhaltlichen Austausch. Nebenbei wird ein Bewusstsein für urheberrechtliche Fragen geschaffen.
Einen guten Überblick über die Möglichkeiten des Weblogeinsatzes im philosophischen Unterrichts findet sich im ZUM-Wiki sowie in dieser Handreichung.
Da Beiträge und Kommentare asynchron verfasst werden, haben die Schüler eine längere Reflexionszeit als im klassischen Unterrichtsgespräch, was sich häufig in der Qualität der Beiträge und Kommentare widerspiegelt. Es können weitere Kurse oder Experten zu bestimmten Themen eingeladen werden, um sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Erweiterung der Diskussionsteilnehmer verursacht ein stärkeres Bewusstsein für die Öffentlichkeit beim schreibenden Schüler und erweitert die Möglichkeiten zum inhaltlichen Austausch. Nebenbei wird ein Bewusstsein für urheberrechtliche Fragen geschaffen.
Einen guten Überblick über die Möglichkeiten des Weblogeinsatzes im philosophischen Unterrichts findet sich im ZUM-Wiki sowie in dieser Handreichung.
Abonnieren
Posts (Atom)